Dienstag, 28. Februar 2012

Der Countdown läuft!


 Eeeeendlich sind meine bestellten Pakete eingetroffen.
Lange genug gedauert hat es ja!
Nun muss ich wirklich Gas geben, um am 24.März am  Hobbymarkt in Mühlau  bestehen zu können.
Morgen geht es ans Saucen tüfteln und Rezept erfinden.
Das ungeliebte Etiketten-kreiren schiebe ich noch etwas vor mich hin;-)!
Und ich werde morgen mit Umtopfen beginnen, da jetzt die 200 Töpfchen da sind.
Dann kann ich auch ungefähr schauen, welche Pflanze an den Markt darf und welche nicht. 
Das heisst auch, welche Pflanze eine Spezialbeschriftung erhält, und welche  ganz einfach für mich beschriftet wird.


Ich freue mich:-)





 Chili-Pflanzen-Versandexperiment


Einer lieben Testerin durfte ich 3 Pflänzchen schicken.
Ich wollte wissen, ob die Chilipflanzen den anstrengenden Weg überleben.
 Es handelte sich um eine etwas grössere Cayenne- und um 2 kleine Trinidat Scorpion und Chili Blanco Pflanze.
Ca 27 Stunden waren die Pflanzen ohne Licht,  Luftzufuhr und Wasser.
Eingesperrt im Karton.
Ich habe die Töpfchen mit Alufolie eingekleidet, damit nicht gleich die ganze Erde rausfällt.
Die Pflanzen selber habe ich dann in Zeitung gewickelt und in den Karton gelegt.
Dann ging ich am Morgen zeitig zur Post und schickte das Päcklein A-Post zur Empfängerin.
Kurz vor Mittag am nächsten Tag trudelte das Paket bei der Testerin ein.

Experiment geglückt!
Vor allem bei der Cayenne hatte ich Angst dass sie knickt und vom Gerumpel im Karton die Blättchen hängen lässt. Aber mal abgesehen dass sie etwas blass wirkt, sieht sie nicht mal so übel aus. Genauso die Minis.

Darum habe ich heute gelernt: Zur Not kann man Chilipflanzen versenden.

Liebe Nicki, danke dass du mitgemacht hast und mir extra ein Foto geschickt hast:-)

Sonntag, 26. Februar 2012

Erste Knospen und Blüten

Hais Rocotos setzen schon die ersten Blüten an.
Sie werden hübsch viollett.
Diese Pflanze ist eine der Grössten die ich bis jetzt hege und pflege.



Die Cayenne ist für mich ein kleines Wunder. Sie blieb lange sehr klein und schmal. 
Nach dem Umtopfen vor wenigen Tagen  gab Sie vollgas. Ein paar Tage nicht gross beachten und "zack!" sind Knospen und Blüten dran.


Ob die Knospen alle bleiben oder abfallen? Ich bin gespannt.


Auf die Tongues of Fire bin ich gespannt. Sie ist das erste Jahr am Start und sieht jetzt schon wunderbar aus. Die Pflanze wächst hübsch gedrungen, schön in die Breite und dicht.
Ich freue mich!


So langsam erwischt mich die Panik. ich habe 200 viereckige Töpfchen bestellt die einfach nicht kommen wollen. Jetzt habe ich notfallmässig in noch vorhandene runde Töpfchen getopft. Die runden Töpfe brauchen viel mehr Platz als die Eckigen. Deswegen hoffe ich doch sehr, dass es jeden Tag so weit ist und ich endlich richtig mit Umtopfen loslegen kann. Dies sind jedenfalls die heutigen frisch umgetopften Chilis.


Um verkaufsfähig zu sein, sollten die Kleinen noch mächtig Gas geben. Sonst gibt es für mich dieses Jahr einen reinen Chiligarten, ohne restliches Gemüse;-) !

Meine hübscheste Lieblingsecke  im Raum

Sonntag, 12. Februar 2012

Update 10 Wochen

Toll wie sie sich bis jetzt entwickelt haben.
Heute war grosse Umtopfaktion.
Ca. 80 Pflanzen erhielten einen neuen Topf.
Noch habe ich alles im Griff und die Zucht wächst mir nicht über den Kopf.
Aber fragt besser mal nicht meinen Haushalt;-) 

Ab und zu frage ich mich auch, wann die Polizeit hier einfällt und unsere Bude auseinander nimmt.
Im Dezember wurden im Kanton SH ca. 7 Hanfanlagen entdeckt.
Und auch im Januar wurden wieder mehrere Hanfanlagen sichergestellt. Eine davon war mit 8000Pflanzen bestückt! Naja, die Leuchtstoffröhren strahlen ja keine grosse Wärme ab wie die Lampen, die man für Hanf verwendet. Und zum Glück sind Chilis legal. Wobei das Laub ja giftig sein soll;-).



Zudem musste eine neue Lampe her, damit alles unters Licht passt.
Mein lieber Herr Chili (Gott hab ihn seelig), schraubt eine Lampe nach der anderen aus unserem Haushalt ab und opfert sie dem Chilihäuschen.
Heute musste eine Lampe aus dem Wohnzimmer dran glauben.
Letztes mal wars eine Schlafzimmerlampe;-)!
Aber keine Angst, noch haben wir Licht im Haus. 

Man beachte hinten links die neue Lampe auf den Pflastersteinen.


Chinensen und Rocotos
Die erste Rocoto beginnt zarte Knöspchen zu bilden. Ob die Blüten dann auch dran bleiben oder ob sie abfallen, werden wir dann sehen. Spannend ist es allemal. 


















































































































































































































































































































































































































































































Was mir ab und zu durch den Kopf geht:

Vor einem Jahr hatten wir hier einen sehr ausgefallenen Februar. Aussergewöhnlich warm.
Wir sassen in T-Shirts am Rhein und und unsere Jüngste tat Ihre ersten Schritte.
Es war ca. 24°C und man konnte gegen Ende Februar die Pflanzen tagsüber rausstellen um sie an die Sonne und den Wind zu gewöhnen.

Dieses Jahr aber ist es eisig kalt. Aussergewöhnlich kalt. Derzeit -10°C.
Und das über viele Tage. Als wir letztes Wochenende in den Bergen waren, hatte es um 8.00Uhr morgens -29°C. man stelle sich das mal vor!
In ca. 6 Wochen wird wieder der kleine Frühlingsmarkt sein, an dem wir einige Pflänzchen verkaufen werden.
Hoffen wir, dass es bis dahin mindestens 20°-25Grad wärmer wird. 

Unter 10°C mögen es Chilis überhaupt nicht. Und unter 15°C mag ich es nicht;-)!

Im Chilihaus erreichen wir momentan gerade mal 15°-20°C. Nicht optimal, aber ich möchte den Heizstrahler nicht öfters laufen lassen. Aus ökologischen und finanziellen Gründen.
Ein paar wenige Stunden sollen reichen.
Die Pflanzen wachsen so vielleicht etwas langsamer, aber damit kann ich leben.


Mittwoch, 1. Februar 2012

Nostalgie


Die ersten zwei Jahre habe ich leider keine Bilder gemacht.
Aber ich habe hier trotzdem ein Bild ausgegraben, das die Anfänge belegt;-).
Vor 3 Jahren begann das Chilivirus so richtig. Und von da an nahm es immer grössere Ausmasse an.
Damals standen die Babys noch brav auf dem winzigen Fensterbrett.